BFD Kultur und Bildung

Über den BFD Kultur und Bildung

Der BFD Kultur und Bildung wird unterstützt und gefördert vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

BFD Kultur und Bildung Sachsen-Anhalt Förderer 2016-17 mit .lkj)

 

Was ist ein BFD Kultur und Bildung?

BFD ist die Abkürzung für Bundes-Freiwilligen-Dienst.

Der BFD Kultur und Bildung ist ein Freiwilligendienst.

Das bedeutet:

Menschen arbeiten in einer Kultureinrichtung oder in einer Bildungseinrichtung mit.

 

Das sind zum Beispiel:

das Theater,

das Museum,

die Schule,

die Bücherei.

Wenn diese Einrichtungen im Freiwilligendienst mitmachen, nennt man sie Einsatzstellen.
Beim Freiwilligendienst arbeiten die Menschen freiwillig in den Einsatzstellen.
Sie tun damit etwas Gutes für das Zusammenleben in der Gesellschaft.
Sie tun das nur für eine bestimmte Zeit, mindestens 6 und maximal 18 Monate.
Und sie bekommen kein Gehalt für ihre Tätigkeit.
Aber sie bekommen ein Taschengeld.
Diese Menschen nennt man Freiwillige.
Ein Freiwilligendienst ist keine Arbeit, sondern eine Form von Engagement.
Ein Freiwilligendienst ist aber auch nicht das gleiche wie ein Ehrenamt.
Beim Engagement gibt es mehr Regeln und Verbindlichkeit als im Ehrenamt.
Das bedeutet: Man kann auch einen Freiwilligendienst und ein Ehrenamt gleichzeitig machen.

 

Das können Sie im BFD Kultur und Bildung machen

In einem Freiwilligendienst können Sie zum Beispiel:

Tätigkeiten machen, die Sie interessant finden,

Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen einbringen,

den Arbeitsalltag in einer Einrichtung kennenlernen,

ausprobieren, welche Aufgaben und Tätigkeiten noch gut zu Ihnen passen,

herausfinden, welche beruflichen Wege Sie nach dem Freiwilligendienst gehen können,

eigene Projekte planen und durchführen,

andere Freiwillige bei den Bildungstagen treffen.

Das sind wichtige Voraussetzungen

Es gibt Regeln für den BFD Kultur und Bildung.

// Einen BFD kann man bei uns ab 27 Jahren machen. Nach oben gibt es keine Altersgrenze.

// Sie müssen jede Woche mindestens 21 Stunden in der Einsatzstelle mitarbeiten.

// Ein Freiwilligendienst dauert mindestens 6 und maximal 18 Monate.

// Sie müssen eine Beschäftigungserlaubnis für den Freiwilligendienst haben.
Die Beschäftigungserlaubnis bekommen Sie von der Ausländerbehörde.

 

Die 3 Partner im Freiwilligendienst

Im Freiwilligendienst sind immer 3 Partner beteiligt:

// der Freiwillige oder die Freiwillige

// die Einsatzstelle

// der Träger

2 weitere Partner sind die Zentralstelle die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) und das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Diese beiden Partner unterschreiben auch auf dem Vertrag.

Um mehr zu erfahren, klicken Sie bitte auf die folgenden Überschriften:

Der oder die Freiwillige

// muss älter als 26 Jahre sein. Im BFD gibt es keine Altersgrenze.

// arbeitet mindestens 21 Stunden in der Einsatzstelle mit.

// ist bereit, für 6 bis 18 Monate einen Freiwilligendienst zu machen.

Die Einsatzstelle ist die Kultureinrichtung oder die Bildungseinrichtung, in der Sie als Freiwillige oder Freiwilliger mitarbeiten.

In der Einsatzstelle gibt es eine Person, die Sie begleitet.

Sie erklärt Ihnen die Tätigkeiten und beantwortet Ihre Fragen.

In jeder Einsatzstelle gibt es unterschiedliche Tätigkeiten.

Zum Beispiel:

// Im Theater gibt es Aufgaben in der Verwaltung,

// in der Bühnentechnik oder

// in der Öffentlichkeitsarbeit.

In einer Bücherei oder einer Schule gibt es andere Aufgaben.

 

Schreiben Sie in der Bewerbung für den BFD Kultur und Bildung auf, was Sie in Ihrem BFD gerne machen möchten.

Und welche Interessen Sie haben.

Das hilft, eine passende Einsatzstelle für Sie zu finden.

Die Bewerbung für den Freiwilligendienst schicken Sie an den Träger.

Träger sind gemeinnützige Vereine. Sie arbeiten dafür, dass es den Freiwilligendienst gibt.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom Träger kümmern sich um die Planung und Durchführung des BFD Kultur und Bildung.

Sie begleiten die Freiwilligen und die Einsatzstellen.

Das heißt: Wenn Sie einen BFD Kultur und Bildung machen, gibt es beim Träger eine bestimmte Kontaktperson für Sie.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Träger haben auch noch diese Aufgaben:

// Sie beantworten Fragen, wenn sich jemand für einen BFD Kultur und Bildung interessiert.

// Sie helfen dabei, einen Platz bei einer Einsatzstelle zu finden, wenn jemand einen BFD Kultur und Bildung machen möchte. Man nennt das: Sie kümmern sich um das Vermittlungsverfahren.

// Sie beraten die Einsatzstellen bei der Durchführung des BFD Kultur und Bildung.

// Sie besuchen alle Freiwilligen und Einsatzstellen einmal im Jahr.

// Sie machen die Öffentlichkeitsarbeit für den BFD Kultur und Bildung. Sie setzen sich für die Interessen von allen Menschen ein, die beim BFD Kultur und Bildung mitmachen.

// Sie machen die Bildungstage.

 

Der Träger schreibt auch einen Vertrag für den BFD Kultur und Bildung. Dieser Vertrag heißt Vereinbarung.

In der Vereinbarung steht, welche Rechte und Pflichten Freiwillige, Einsatzstellen und Träger haben. Alle 3 Partner unterschreiben die Vereinbarung.

Das sind Ihre Vorteile, wenn Sie einen BFD Kultur und Bildung machen

Klicken Sie auf das [+], um mehr zu erfahren.
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Sie können Tätigkeiten machen, die Sie interessant finden.

Sie arbeiten mit anderen Menschen zusammen.

Sie nehmen an Bildungstagen teil

Wenn Sie 27 Jahre alt sind oder älter, dann haben Sie einen Bildungstag für jeden Monat.

// Bei den Bildungstagen lernen Sie andere Freiwillige aus anderen Einsatzstellen kennen.

// Und Sie lernen nützliche Dinge für den Freiwilligendienst und für die Zeit danach.

Oft geht es um kulturelle Themen.
Und es gibt auch künstlerische Angebote.

// Sie können zum Beispiel Theater spielen

// oder einen Fotokurs machen.

Die Bildungstage kosten für die Freiwilligen nichts.
Der Träger kümmert sich um das Essen und bezahlt die Reisekosten.

Sie bekommen im Freiwilligendienst ein Taschengeld.

Bei 21 Stunden Dienstzeit jede Woche bekommen Sie jeden Monat 195 Euro.

Bei 25 Stunden Dienstzeit jede Woche bekommen Sie jeden Monat 232 Euro.

Bei 28 Stunden Dienstzeit jede Woche bekommen Sie jeden Monat 260 Euro.

Sie sind im Freiwilligendienst sozialversichert.

Das bedeutet: Die Einsatzstelle zahlt die Sozialversicherung für Sie.
Zur Sozialversicherung gehört auch die Krankenversicherung.
Sie bekommen dann bei einem Arzt oder bei einer Ärztin die gleichen Leistungen wie deutsche Bürger und Bürgerinnen.

Sie bekommen Urlaubstage.

Zum Beispiel: Wenn Sie 12 Monate Freiwilligendienst machen, dann haben Sie 26 Urlaubstage.
Während des Urlaubs wird das Taschengeld weiter gezahlt.

Nach dem Freiwilligendienst bekommen Sie ein Zeugnis von Ihrer Einsatzstelle.

Das Zeugnis können Sie später bei Bewerbungen für eine Arbeit nutzen.


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