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Impressionen vom Wahlpflichtseminar Kunst

Anfang Januar 2019 waren 20 Freiwillige in den Straßen Halles unterwegs – auf den Spuren der vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten durch Kunst und Kultur. Sie besuchten den Kunsthalle Talstrasse und Ateliers von freischaffenden Künstler*innen, sc
hauten im neues theater halle hinter die Kulissen und auf das faszinierende Puppenspiels Hamlets, erfuhren, wie Radio Corax und Kunst zusammen passen und durften selbst ans Mikro. Sie trotzdem auch dem Schneeregen und flanierten durch die Freiraumgalerie.
Auch das selbst »Kunst machen« wurde ausprobiert, bevor ein Abstecher in die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle anstand.
Die Reflexion zur Seminarwoche haben die Jugendlichen durch verschiedene Textformen zu Papier gebracht. nachzulesen in diesem Beitrag:

Impressionen vom Wahlpflichtseminar Kunst

Gerätebeschreibung

Das Seminar »Kunst oder kann das weg« in Halle, überzeugt mit gemeinsamen Zimmer, tatsächlich geplant um neue Leuchte kennen zu lernen und effizient neue Freund*innenschaften zu knüpfen. Die morgendlichen Treffen verschaffen Informationen und lassen einen gut in den Tag starten, die Möglichkeit ein ausgeglichenes aber einfaches Frühstück davor, beliebig, auf eigenen Wunsch ein zu schieben, verstärkt den Effekt. Die Nachmittagsgestaltung wirkt zunächst erschlagend, aber das ist dank dem besonders aufwendig designten Produkt möglich und sorgt für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Der vollgepackte Alltag sorgt selten für Langeweile, lässt aber dennoch Platz für eine ausgeglichene Freizeitgestaltung. Die Möglichkeit abends in anderen Etablissement von Drittanbieter macht »Kunst oder kann das weg« zu einem Gut, dass Design und Funktion überzeugt. Man achte auf das Kleingedruckte.

*Vorsicht bei der Abendgestaltung können hohe Kosten anfallen durch Drittanbieter

Impressionen vom Wahlpflichtseminar Kunst

 

Gebrauchsanweisung

Bevor sie die Woche in Gebrauch nehmen können, sollten sie ihren Notstromaggregat anschalten, der wahrscheinlich nach den Feiertagen und über Neujahr voll aufgeladen ist. Achtung: Überhitzungsgefahr!
Nachdem sie in der Jugendherberge angekommen sind, verfliegen meist schnell die ersten Zweifel. Die Starterlampe sollte nun von rot auf gelb schalten. Falls sie dies nicht tut, drücken Sie nochmal die Stand-by-Taste, warten sie 15 min und probieren sie schon die ersten Kontakte zu knüpfen. Oft vergeht der erste Tag schnell. Nutzen Sie deshalb die erste Nacht, um sich horizontal die Festplatte auslagern zu lassen. Besonders alte Datenspeicher werden nicht gebraucht und können später wiederhergestellt werden.
Früh aufstehen schwächt zwar den Prozessor, ist jedoch leider unvermeidbar. Deshalb: Stärkung zum Frühstück!
Nachdem Sie nun einige Stunden mit ihren Mitmenschen verbracht haben, können sie langsam Freundschaften einstellen. Die Starter-Lampe wechselt für gewöhnlich spätestens in dieser Phase von gelb auf grün.

 

Impressionen vom Wahlpflichtseminar Kunst

Limerick

Schon ganz euphorisch in der Bahn, 20 Leute nach Halle kam.
Halle an der Saale, da ists schön, wo kein Mensch kriegt einen Föhn.
Das Ambiente steckt doch alle an, Künstler*innen, Musiker*innen, gar jedermensch.
Zum Frühstück noch schnell Quark mit Leinsam,
gestärkt, nun kommt, lasset kreatives tun gemeinsam.
Danach geht’s weiter, Inspirationen schnappen, und nie vergessen,
zeichnet in eure Mappen.
Oh das Wetter, das mag uns nicht, doch die kreativen Köpfe strahlten Licht.
Sie 5 Tage lang Produkte schaffen, und jederzeit sieht man einen ihrer lachen.
Nun wird es Zeit, es ist vorbei,
Das nächste Mal, bis dann im Mai.

 

Elfchen

Kunst
buntes Treiben
Inspiration für alle
durch jedermenschs fixe Idee
Seminargestaltung

Seminar
Portraits gestaltet
viel herum gelaufen
bis in den Abend
künstlerisch

Impressionen vom Wahlpflichtseminar Kunst

Lexikoneintrag

Kunst
ist ein Ausdruck von Emotionen, Selbstverwirklichung, Grenzenlosigkeit, Freiheit und vor allem Vielfalt. Diese Vielfältigkeit konnte man im Rahmen des Kunstseminars in Halle entdecken.
Durch Besuche in Künstler*innenateliers und Gespräche mit Künstler*innen aus verschiedenen Bereichen sowie Theaterbesuche und die Möglichkeit sich selbst auf die kreative Probe zu stellen, lernt man den Kunstbegriff erst besser zu verstehen und persönlich zu definieren.
Kunst ist frei und eine einheitliche Definition würde diese Freiheit einschränken.
Genauso kann jeder eine*e Künstler*in sein und werden, man muss nur machen. Sich frei machen. Ausprobieren und sich von nichts aufhalten lassen.
Durch das freie Arbeiten auf dem Seminar, der Vergleich mit anderen Künstler*innen und durch kapieren und lernen von großen und kleinen Kunstwerken und genug Selbstreflexion, lernt man den Kunstbegriff erst besser zu verstehen.

Impressionen vom Wahlpflichtseminar Kunst

Rundfunknachricht

Kurze Aufwärmübung, um später bei tristem Wetter die Bildhauerin Julia Schleicher zu besuchen. Im Anschluss folgte eine Führung im NT, wo sich die Seminargruppe bei Wind und Wetter in der Freiraumgalerie verirrte und halb erfror.
Nichts destotrotz schafften sie es am gleichen Abend noch in die Aufführung »Hamlet« des Puppentheaters, die sie auch begeistert wieder verließen.
An ihrem letzten richtigen Seminartag besuchte die Seminargruppe wie schon erwähnt unser Radiostudio und zeigte sich weiterhin interessiert an unserer Arbeit, was uns natürlich sehr freute.
Auch das kleine Interview mit 2 der FSJ-ler*innen war für uns ein kleines Highlight.
Danach folgte ein Besuch am Campus Kunst der Burg Kunsthochschule inkl. Kleiner Führung und nützlichen Tipps für eine mögliche, kreative Zukunft.
Schlussendlich verlief die Woche sehr schön für die FSJ-ler*innen und sie konnten viel von der Woche mitnehmen und kehren glücklich wieder zurück in die Heimat.
das wars nun meinerseits mit dem Beitrag und ihr hört nun etwas alternativen Rock von Thirty Seconds to Mars, gefolgt von Linking Park mit »Castle of Glass«.

 

Poesie

In Halle war das Seminar und es war recht wunderbar.
So viel Kreativität auf einem Fleck.
Heute fahren alle wieder weg.
Bei der Freiraumgalerie war das Wetter schlecht.
So wie mein Gedicht.
Nun seh ich vieles in einem anderen Licht.
Radio Corax war äußerst gut.
Hopper wollte eine Frau mit gelbem Hut.
Die Kunsthochschule für Kunst und Design war fein.
Und jetzt lass ich das Schreiben sein.