Einsatzstellenprofile Bolivien

Centro de Apoyo al Desarrollo Social Educativo (CADSE)

Plätze

 2

Arbeitsfeld

Arbeit mit Kindern

Ort

Cochabamba, Bolivien

Sprache

 Spanisch

Partnerorganisation

Centro de Apoyo al Desarrollo Social Educativo (CADSE)

Beschreibung

Das „Centro de Apoyo al Desarrollo Social Educativo (CADSE)” ist eine gemeinnützige Organisation, bestehend aus Fachleuten verschiedener Disziplinen und sozial engagierten Freiwilligen, die sich der Verbesserung der Sozial- und Bildungszustände in den vorstädtischen Zonen und Vierteln der Stadt Cochabamba, widmen.

Das Projekt befindet sich im Bezirk Uspha Uspha, der im südlichen Teil der Stadt, ca. 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, liegt. In diesem Bezirk sehen sich viele Familien, aufgrund ihrer sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen, verpflichtet ihre Kinder alleine zu Hause zu lassen, während die Eltern in verschieden Orten der Stadt arbeiten und daher ihre Kinder nur schwer bei ihrer Schulbildung unterstützen können.

In vielen vorstädtischen Zonen findet sich eine Bedrohung durch Alkohol, Banden und Drogenabhängigkeit für Kinder und Jugendliche wieder.

Das „Centro de Apoyo al Desarrollo Social Educativo (CADSE)” hat, um seine Ziele zu verwirklichen, einen Ort geschaffen, in welchem die Kinder pädagogische Unterstützung bei Hausaufgaben sowie Schwierigkeiten in der Schule erhalten. Des Weiteren werden zusätzliche Aktivitäten, wie Basteln, Musik, Computerstunden, Sport etc. angeboten.

Außerdem finden sich im Team von CADSE Mitglieder, die Englischunterricht geben, da dies eine wichtige und nützliche Sprache für die Schul-und Universitätsbildung sowie für den Alltag ist.

Ein weiteres wichtiges Element ist der Computerunterricht für die Kinder und Jugendlichen, da die meisten von ihnen mit Computern nicht vertraut sind. Das liegt daran, dass sich ihre Eltern weder einen Computer noch Computerunterricht leisten können und daher nicht deren Nützlichkeit für den Alltag erkennen.

Da in Uspha Uspha keine Freizeitaktivitäten vorzufinden sind, bietet CADSE selbige für die dortigen Kinder und Jugendlichen an. Dieses ist vor allem hinsichtlich der Vorbeugung der Mitgliedschaft in Banden und dem Konsum von Alkohol und Drogen, wichtig.

Für die Zukunft sind weitere Aktivitäten und Projekte, wie Backkurse, Beschäftigung mit dem  Thema Umwelt, sportliche und artistische Aktivitäten etc. geplant. Dieses wird die Arbeit von CADSE vervollständigen und zum Erreichen der bereits genannten Ziele beitragen.

Die Nichtregierungsorganisation SIS wurde 1998 von einer Gruppe von Fachleuten mit sozialem Hintergrund gegründet. Ziel der NGO ist es, einzelne soziale Agierende/ Institutionen in der Region besser miteinander zu verknüpfen und zum Austausch anzuregen. Davon sollen vor allem die sozial benachteiligten Kinder aus ärmeren Vierteln der Stadt und des Umfeldes profitieren. Betreuungsprogramme von Kindern alleinerziehender Mütter sowie Programme zur Förderung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen sind Bestandteil der Arbeit der NGO.

Das Projekt bietet Kindern von Familien des informellen Sektors bzw. alleinerziehenden Müttern, die auf dem Wochenmarkt “La Pampa” tätig sind eine ganztägige Betreuung und Unterstützung in der Ausbildung. Die Kinder sollen durch den Einsatz von kreativen Methoden gefördert werden und erhalten Nachhilfe. Aktuell sind ca. 30 Kinder täglicher Bestandteil des Programms.  Das Projekt befindet sich mitten auf dem größten Markt Lateinamerikas, wo sich täglich Millionen Menschen und tausende Fahrzeuge bewegen. Man muss sich auf ein Großstadtleben einstellen. Dort werden in einer kleinen Einrichtung Marktkinder im Alter von 4 bis 12 Jahren betreut. Meist wird vor und nach dem Kinderansturm viel vorbereitet:  Spiele basteln, Bücher kleben, aufräumen, Material besorgen oder z.B. für Feste/Feiertage bis zu 250 kleine Figuren aus Moosgummi herstellen. Vor allem Hausaufgabenbetreuung, viel basteln und malen, tanzen, Gruppenspiele, Fußball spielen und andere Sportarten, z.B. schwimmen. Die Kinder sind an Freiwillige gewöhnt, da im Canarito seit 2009 weltwärts-Freiwillige mithelfen.

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Erfahrungsberichte

Villa Infantil Nueva Esperanza (VINE)

Plätze

 2

Arbeitsfeld

Arbeit mit Kindern

Ort

Cochabamba, Bolivien

Sprache

 Spanisch

Partnerorganisation

Villa Infantil Nueva Esperanza

Beschreibung

Der Name Villa Infantil „Nueva Esperanza“ (Kinderdorf „Neue Hoffnung“), oft mit VINE abgekürzt, wurde gewählt um den Wunsch auszudrücken, einigen Kindern neue Hoffnung zu geben.
Das Kinderdorf wurde 1983 mit Mitteln der norwegischen TV-Aktion „Hope“ als humanitäres Werk errichtet. 1979 begann die Planung, die aufgrund mehrerer Regierungswechsel im Land lange dauerte. 1984 begann man mit dem Bau, und im Oktober 1985 zogen die ersten Kinder in das Kinderdorf. Die offizielle Einweihung fand im Frühjahr 1986 statt. VINE feiert 2011 sein 25-jähriges Bestehen.

Die VINE-Familie besteht aus etwa 70 Kindern und Jugendlichen. In dem eigentlichen Kinderdorf, das sich in einem kleinen Tal am Rande von Cochabamba befindet, knapp unterhalb des Hügels mit der Christusstatue, leben etwa 40 Kinder. Die Kinder sind in 4 kleine Häuser mit jeweils 10 Kindern aufgeteilt.
Zwei Jugendheime, eines für Mädchen und eines für Jungen, wurden um 1990 gebaut, um junge Leute aufzunehmen, die aus dem Kinderdorf ziehen und lernen, auf eigenen Füßen zu stehen. Hier können sie bleiben, bis sie 18 bis 20 Jahre alt sind.

 

Aufgaben der Freiwilligen:

die Kinderhausmütter bei den alltäglich anfallenden Arbeiten unterstützen

den Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen

Kinder auf dem langen Schulweg zu begleiten

Mitwirkung bei der Planung und Gestaltung von kleinen Projekten, die die interkulturelle Bildung fördern

Kinder auf dem weg zu ihren sportlichen Aktivitäten begleiten

Die Einsatzstelle durch die Augen der Freiwilligen

Die Freiwilligen unterstützen die „Mütter“ in den Häusern beim vorbereiten des Mittagessen, helfen den Kindern bei ihren Hausaufgaben und begleiten die Kinder zu ihren sportlichen Aktivitäten oder wichtigen Terminen.

Außerdem hat der/die Freiwillige die Möglichkeit ein eigenes kleines Projekt in der Woche anzubieten. Wie zum Beispiel eine sportliche, künstlerische oder musikalische Aktivität.

Der/die Freiwillige ist von 9-17 Uhr im Kinderdorf. Die Chefin ist total sympathisch und locker wenn man mal eine Stunde später kommt, dann bleibt man einfach eine Stunde länger.

Auch die Kollegen nehmen einen super nett auf und unterstützen einen bei jeder Sache.

So wohnen die Freiwilligen

Es besteht die Möglichkeit in einem eigenen kleinen Apartment im Kinderdorf zu wohnen. Unter anderem besteht die Möglichkeit, dass man im Zentrum von Cochabamba entweder bei einer Gastfamilie oder in einer WG von mehreren Freiwilligen unterkommt.

In der Umgebung gibt es…

…einen riesen großen Markt, die Cancha, im südlichen Teil von Cochabamba . Auf der Cancha bekommt man alles zu kaufen, von Lebensmitteln bis hin zu Elektronischen Geräten.

Außerdem findet man mehrere Tanzschulen wo man salsa, bachata oder cumbia lernen kann. Auch Fitnessstudio und Sportparks mit Fußball und Basketballplätzen sind in Cochabamba zu finden. Eine weitere Möglichkeit sich sportlich zu bewegen ist die Laguna Alalay (großer See) im Osten der Stadt. Dort gibt es einen Fahrrad und Laufweg einmal um die gesamte Lagune. Am abend kann man neben dem Laufen die beleuchtete Stadt bewundern.

Cochabamba ist in Bolivien bekannt für das viele und abwechslungsreiche Essen. Daher brauch man sich keine Sorgen machen zu verhungern. An jeder Straßenecke werden kleine Leckereien verkauft und Restaurants findet man überall in der Stadt.

Cochabamba ist eine sehr schöne Stadt zum Wohnen. Das Klima ist sehr angenehm warm.
Um sich in der Stadt fortzubewegen kann man die kleinen Trufis und Micros benutzen. Das sind kleine Autos beziehungsweise Busse. Zufuß kommt man im Zentrum auch gut zurecht und nachts benutzt man am besten die Radio Taxis, da die am sichersten sind.

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Erfahrungsberichte